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| Die 101 häufigsten Fehler im Deutschen. Und wie man sie vermeidet
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Etwas schwache Betrachtung häufiger Grammatikfehler
• • • • • (bewertet mit 3 von 5 Punkten)
Rezension bezieht sich auf: Die 101 häufigsten Fehler im Deutschen. und wie man sie vermeidet (Taschenbuch) In diesem Buch werden vorrangig grammatikalische Fehlerquellen aufgegriffen und anhand von geeigneten Beispielen sehr anschalich erläutert. Auf die Rechtsschreibregeln wird daher nicht explizit eingegangen, was der Autor auch schon in seinem Vorwort erwähnt. Auch diejenigen, die normalerweise keine Probleme mit der deutschen Grammatik haben, können in diesem Buch etwas Neues lernen. Selbst wenn man vom Sprachgefühl her weiß, dass die Sätze "Die Nutzung der Strömung als eine kostenlose Antriebskraft war nicht ungeschickt." und "Die Nutzung der Strömung als einer kostenlosen Antriebskraft war nicht ungeschickt." korrekt sind, bedarf es einiger Anstrengung der Gehirnwinden, bis man herausgefunden hat, worin der Unterschied zwischen beiden besteht. Vielleicht war einem vorher auch gar nicht klar, dass es dieses Phänomen gibt. Bei diesem und 100 anderen Fällen ist dieses Buch eine wertvolle Hilfe. Voraussetzung ist allerdings, dass der Leser grammatische Fachbegriffe und ihre Bedeutung kennt, da ansonsten die Lektüre in ein wildes Geblätter zwischen dem Kapitel, das man gerade liest, und dem Glossar im hinteren Teil des Buches ausartet. Zu bemängeln ist die Unstrukturiertheit des Buches. Es scheint kein Grundprinzip vorhanden zu sein, nach dem die Kapitel angeordnet sind. Diejenigen zum Gebrauch von Indikativ/Konjunktiv z. B. sind quer durch das ganze Buch verstreut und nicht alle hintereinander aufgeführt, wie es sinnvoll wäre. Dafür wiederholt der Autor öfter Dinge aus den vorherigen Kapiteln, woran man sich noch dunkel erinnert und was man somit leicht nervig findet. Es hätte wenigsens grob nach Verben, Substantiven, Adjektiven/Partizipien und sonstigen Wortgruppen unterschieden werden können. Außerdem werden für meinen Geschmack zu oft Wörter wie "Key-Account-Manager" oder "Jobsharing" in den Beispielsätzen benutzt. Sprachwissenschaftler und solche, die die deutsche Sprache schützen wollen, verzichten doch bewusst auf Anglizismen und benutzen sie nicht auch da, wo es geeignete Alternativen gibt. Fazit: inhaltlich sehr gut, aber schlecht geordnet und zu viele Anglizismen
Eine Rezension von Ein Kunde
vom 27. Juni 2005 | | |
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