Als ob ich tot wäre (Sondereinband)
von Jacques Derrida, Ulrike Ou. Dinkelsbühler

Die Dekonstruktion ist nicht anwendbar?
• • • • •   (bewertet mit 5 von 5 Punkten)

Wer sich intensiver mit Jacques Derrida und seiner "Dekonstruktion" beschäftigt, dem stellen sich sicher so manche Fragen, die Derrida in diesem Interview-Band "As if i were dead" beantwortet.
Ausgehend von einem Symposion, zu dem Derrida eingeladen wurde, entwickelt er hier eine tiefsinnige und höchst aufschussreiche Antwort zu dem Titel des Symposions: "Applied Derrida" - Derrida anwenden.
Als lebende Person auf einem solchen Symposion zu erscheinen, wo ÜBER die Person als Methode gesprochen wird, hat sicherlich eine Komponente "als OB ich Tod WÄRE" - und diese Situation analysiert Derrida zielsicher und nicht ohne Humor.
Ein Buch, daß für ein tieferes Verständnis der "Dekonstruktion" und der "differance" hilfreich ist und Derrida auf ein Neues als Grenzgänger der abendländischen Philosophie ausweist (die er wohlweislich nie verlässt).
Eine Rezension von "alexanderbuck"
vom 8. August 2002
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