Robbers and Cowards
von Cold War Kids


 
Rezensionen:
Die im warmen Kalifornien gegründeten Cold War Kids kommen aus der Tiefe des Netzes. Der Name leitet sich von einer Website ab, die Bassist Matt Maust kreierte, um Reiseeindrücke aus Osteuropa festzuhalten. Das lässt eine gewisse Tiefgründigkeit erahnen, und das im Herbst 2004 gegründete Quartett verschont einen auf seinem sehr gelungenen AlbumRobbers & Cowardstatsächlich mit Wasserstandsmeldungen von Parties und sonstigen Nichtigkeiten. Dafür erzählen CWK lieber aus dem trostlosen Leben eines ewige Abstinenz schwörenden Alkoholikers oder einem Kirchgänger, der keine Kollekte gibt sondern stiehlt. Willet soll Fan von Dostojewski, das passt. Auch musikalisch rennt die von Bloggern intensiv diskutierte Gruppe aus der amerikanischen Universitätsstadt Fullerton nicht gleich offene Türen ein, sondern will Song für Songs entdeckt werden. Dafür, dass die Cold War Kids in ihren frühen Tagen kaum über technischen Können verfügten, stellen sie sich auf ihren Debüt ganz schön breit auf. Es braucht schon reichlich Pfähle, um dass Einflussgebiet einzuzäunen. Frontmann und Textschreiber Nathan Willet kann mit seiner quengeligen Stimme wahlweise singen wie Jack White, Alec Ounsworth (Clap Your Hands Say Yeah), Jeff Buckley oder gar Marc Bolan. Hinter ihm steht eine Band, die sich im Verschieben von Tempo und ihres Sounds erstaunlich variabel zeigt, und von Blues-Zitaten a la White Stripes bis hin zu transparentem Gitarren-Pop von Peter, Bjorn and John für Abwechslung sorgt.

--Sven Niechziol

© 1998-2001 Amazon.com, Inc. und Tochtergesellschaften

Die im warmen Kalifornien gegründeten Cold War Kids kommen aus der Tiefe des Netzes. Der Name leitet sich von einer Website ab, die Bassist Matt Maust kreierte, um Reiseeindrücke aus Osteuropa festzuhalten. Das lässt eine gewisse Tiefgründigkeit erahnen, und das im Herbst 2004 gegründete Quartett verschont einen auf seinem sehr gelungenen AlbumRobbers & Cowardstatsächlich mit Wasserstandsmeldungen von Parties und sonstigen Nichtigkeiten. Dafür erzählen CWK lieber aus dem trostlosen Leben eines ewige Abstinenz schwörenden Alkoholikers oder einem Kirchgänger, der keine Kollekte gibt sondern stiehlt. Willet soll Fan von Dostojewski, das passt.

Auch musikalisch rennt die von Bloggern intensiv diskutierte Gruppe aus der amerikanischen Universitätsstadt Fullerton nicht gleich offene Türen ein, sondern will Song für Songs entdeckt werden. Dafür, dass die Cold War Kids in ihren frühen Tagen kaum über technischen Können verfügten, stellen sie sich auf ihren Debüt ganz schön breit auf. Es braucht schon reichlich Pfähle, um dass Einflussgebiet einzuzäunen. Frontmann und Textschreiber Nathan Willet kann mit seiner quengeligen Stimme wahlweise singen wie Jack White, Alec Ounsworth (Clap Your Hands Say Yeah), Jeff Buckley oder gar Marc Bolan. Hinter ihm steht eine Band, die sich im Verschieben von Tempo und ihres Sounds erstaunlich variabel zeigt, und von Blues-Zitaten a la White Stripes bis hin zu transparentem Gitarren-Pop von Peter, Bjorn and John für Abwechslung sorgt.--Sven Niechziol

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Siehe auch folgende Artikel:
A Weekend in the City von Bloc Party.
About What You Know von Little Man Tate
Our Earthly Pleasures von Maximo Park
Some Loud Thunder von Clap Your Hands Say Yeah
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