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| Kant für Anfänger: Die Kritik der reinen Vernunft. Eine Lese-Einführung. (Taschenbuch) von Ralf Ludwig
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| Kurzbeschreibung: | | Wer Kants Hauptwerk »Die Kritik der reinen Vernunft« im Original lesen möchte, sollte oder gar muß -der findet hier einen hilfreichen Wegbegleiter für den Einstieg in eine faszinierende, aber nicht leicht zugängliche Lektüre.
Dieses Buch ist ein Angebot, sich mit einem erfahrenen Leser auf den nicht unbeschwerlichen Weg zu machen, Schritt für Schritt mit der diesem Philosophen eigenen Terminologie vertraut zu werden, um am Ende befähigt zu sein, das große Werk selbst mit Vergnügen und Gewinn anzupacken. Denn im Bereich Philosophie ?Anfänger? zu sein, ist keine Schande, - im Gegenteil: Das Eingeständnis ist schon der erste Meilenstein zur Überwindung dieses Zustands, und das Mittel dazu liegt in diesem Band vor.
Lesen Sie mehr... | Rezensionen: | | In das weitläufige Gedankengebäude des größten Philosophen der Neuzeit sollte man sich besser nicht ohne kundige Begleitung wagen. Und Einführungen in Immanuel Kants Denken gibt es viele -- allerdings sind die meisten selbst so schwierig geschrieben, daß man eigentlich vorher eine Einführung in die Einführung lesen müßte.
Die dtv-Reihe Philosophie für Anfänger setzt dagegen ganz auf Verständlichkeit, damit Meilensteine der Philosophiegeschichte wie die Kritik der reinen Vernunft auch heute noch mit Gewinn gelesen werden können. Ralf Ludwig erweist sich als exzellenter Wegbegleiter, der auch philosophische Grundbegriffe wie Metaphysik oder die Unterscheidung zwischen Verstand und Vernunft eingehend erklärt.
"Die Metaphysik, in welche ich das Schicksal habe verliebt zu sein," klagte Kant, denn bei ihr laufe alles auf ein bloßes fruchtloses Herumtappen hinaus. In seinem Hauptwerk, das Ergebnis von fast zwei Jahrzehnten philosphischer Arbeit, geht es um dieses Drama der Erkenntnis, daß der Mensch die Wirklichkeit eben nicht erfassen kann, sondern immer nur eine subjektive Vorstellung von ihr zu erlangen vermag.
Kant untersucht deshalb Funktionsweise und Grundbegriffe des Verstandes und zeigt dem menschlichen Erkenntnisstreben seine Grenzen auf. Der Mensch möchte stets einen Turm errichten, "der bis an den Himmel reichen sollte", bringt es aber doch nur zu einem Häuschen, das sich als für unsere "Geschäfte auf der Ebene der Erfahrung gerade geräumig und hoch genug" erweist. Eine neue Metaphysik müßte demnach diese Beschränktheit unseres Denkapparats bei der Erfassung der Realität berücksichtigen. Kant selbst aber baute sehr hohe Geistestürme und zugleich wurde er als "Alleszermalmer" gescholten, weil die Philosophie nach ihm eine völlig andere war. --Christian Stahl | | | © 1998-2001 Amazon.com, Inc. und Tochtergesellschaften | |
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