Die Regeln der Kunst (Broschiert)
von Pierre Bourdieu

Sehr gelungenes Buch zur Soziologie der Kunst
• • • • •   (bewertet mit 5 von 5 Punkten)

In "Die Regeln der Kunst" wendet Bourdieu das begriffliche Instrumentarium, dass er in "Die feinen Unterschiede" und anderen Büchern entwickelt hat, auf den Bereich der Kunst, genauer den der Literatur an. Als Analyseobjekt dient in diesem Buch Flaubert, insbesondere dessen Buch "Die Erziehung des Herzens". Anknüpfend an eine Analyse dieses Buches macht er sich daran, dass Feld der Literatur mit seinem inneren Kräftespiel und seinem Verhälnis zur Ökonomie zu ergründen. Bourdieu gelingt es, mittels der Logik des Feldes Entwicklungen in der französischen Literatur, aber auch Entwicklungen einzelner Literaten zu erklären. Das Buch setzt sich aber auch mit anderen Interpreten Flauberts ausseinander, u.a. Sartre. Im letzten Teil gelingen ihm dann auch einige interessante neue Sichtweisen auf Ästhetik und Rezeption. Leider ist Bourdieus Buch auf die französische Literatur zugeschnitten, so dass es für die deutsche Literatur nicht so viel hergibt.
Eine Rezension von F. Saulich
vom 7. Dez. 2003
Kundenrezensionen:
2. Literatursoziologisches Manifest und gleichzeitig ein prototypisches Forschungsmodell
1. Sehr gelungenes Buch zur Soziologie der Kunst (die aktuell angezeigte Rezension)
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Zur Soziologie der symbolischen Formen. von Pierre Bourdieu
Die feinen Unterschiede. Kritik der gesellschaftlichen Urteilskraft. von Pierre Bourdieu
Praktische Vernunft. Zur Theorie des Handelns. von Pierre Bourdieu
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